Samstag, 19. Juli 2014

Bangkok

Was hatte ich für eine Angst und Respekt alleine nach Bangkok (und später durch den Rest von Thailand) zu Reisen. Dabei ging bislang alles so einfach: Hostel in Hong Kong buchen (Khaosan Immjai) und fast sofort persönliche Begrüssung mit sehr detaillierter Wegbeschreibung per E-Mail erhalten. Am Flughafen (Suvarnahbumi) war von den strengeren Einreisebeschränkungen nichts zu merken und auch der offizielle Taxistand war bestens zu finden. Dort wurde dem Fahrer mitgeteilt wo ich hin will und mir ein Zettel in die Hand gedrückt, der über die 50 Baht Flughafen-Taxi-Gebühr informiert und gleichzeitig ein Beschwerdeformular ist, falls mit der Fahrt etwas nicht in Ordnung sein sollte – Taxinummer und Fahrer-ID schon vorausgefüllt. Nach etwa der Hälfte der Fahrzeit wurden sowohl der Fahrer als auch ich etwas unruhig – er weil er offenbar doch nicht recht wusste wo ich hin will, ich weil mir Sandra soeben via WhatsApp schrieb, dass der Fahrer wohl nicht lesen kann… Ein Anruf beim Hostel später war dann aber alles klar und ich konnte direkt vor dem Eingang aussteigen.

Ausstellung in der MBK-Mall. In Bangkok war von der Regenzeit noch nichts  zu spüren...

Beim späten Nachtessen habe ich eine etwas ältere Schweizerin aus dem Tessin und eine aufgedrehte junge Französin getroffen und konnte mein Französisch endlich mal wieder nutzen.

Nach der Besichtigung von Wat Phra und dem Königspalast am ersten vollen Tag in Bangkok habe ich mich zum Nachtessen den anderen Gästen im Dorm angeschlossen. Die Gruppe hat sich über die Tage dann jeweils leicht verändert und wir haben noch Wat Arun besichtigt und eine Tour zu einem Floating Market in Amphawa gebucht.

Absolutes Highlight war aber der Besuch der Sky Bar auf dem State Tower. Der Blick auf das nächtliche Bangkok beim betreten der Dachterrasse im 65. Stockwerk war schlicht atemberaubend. Der Preis für den Hangovertini (einige Teile von Hangover 2 wurden dort gedreht) zwar auch… Für die Sky Bar gilt ein Dresscode, der aber der Location durchaus angemessen ist und auch nicht allzu streng ist.

Ich gehe zwar nicht davon aus, dass andere Reisende zu treffen und Dinge zu organisieren genauso einfach wird wie hier, aber es war auf jeden Fall ein sehr guter Start in den individuellen Teil meiner Reise.

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