Dienstag, 18. September 2012

Sainte-Anne des Monts

Hostel Sea Shack

Im Reiseführer habe ich in den Unterkünften nach einer Jugendherberge gesucht und eine von Hostelling International (praktischerweise sind die Ketten dort aufgeführt) gefunden, die Auberge Festive Sea Shack. Bei der Ankunft habe war ich erst einmal etwas erstaunt, aber der Lonely Planet lieferte dann die Erklärung: Partyhostel

Die ganze Anlage ist mehr eine Surfbase als ein Hostel. Beachvolley-Feld (naja, in Anführungszeichen, der Gedanke zählt), Hängematten, Kajaks, Strandbar und, Fanfarenwirbel, ein ca. 40°C heisser Jacuzzi am Strand!



Parc national de la Gaspésie

Am Dienstag habe ich dann im Parc national de la Gaspésie die Tour de Mont Albert gemacht. Im Prospekt des Parks war die Tour mit schwierig und sechs bis acht Stunden ausgeschrieben. Ich war dann nach fünfeinhalb Stunden, lange Mittagspause eingerechnet, wieder zurück. Immerhin war die Schwierigkeit diesmal angemessen: kein breiter Weg mehr, sondern Felsen und Wurzeln.



Am Abend habe ich dann mit Helen, Maike und Sandra ein leckeres Curry gekocht – nachdem am ersten Abend wir den anderen neidisch auf die Teller gesehen haben war es dann genau umgekehrt. Das Bad im Jacuzzi hat dann die Wanderung und den kalten Regen vergessen gemacht.

In der Nacht auf Mittwoch kam dann ein heftiger Sturm auf, der es dann gegen halb 10 Uhr am Mittwoch für einen Stromausfall sorgte – interessanterweise sorgte das auch für den Ausfall des Wassers. Zeit aufzubrechen.

Exploramer

Zusammen mit Stephan, den ich im Hostel zum ersten Mal sah und ich im Nationalpark als Anhalter mitnahm, habe ich dann noch die Ausstellung „Exploramer“ besucht. Dort werden die Meeresbewohner vom St. Lorentz-Strom gezeigt, und man kann einige Viecher in einer Führung in die Hand nehmen. Gemeinsames Fazit nach anderthalb Stunden: zu teuer für das Gezeigte.

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