Donnerstag, 20. September 2012

Nationalpark Forillon

Der Nationalpark Forillon am östlichen Ende der Gaspésie-Halbinsel ist bislang das Highlight meiner Reise: bei schönstem Wetter die besten Aussichten auf blaues Meer, grünen Wald, (Halb-)Inseln und Tiere.

Vom Aussichtsturm auf dem Mont Saint-Alban kann man die ganze Halbinsel überblicken, und das mit kaum einer Stunde Wanderung vom Cap-Bon-Ami. Eigentlich das Highlight des ganzen Parks, noch vor dem Kap am äussersten Ende. Dank dem schönen Wetter konnte man sogar den berühmten Felsen von Percé sehen.

Die Parkbroschüre weist schon mal auf Bären hin und man solle sich eine zusätzliche Verhaltensbroschüre am Eingang nehmen. Hab ich natürlich erst im Park gelesen als der Bär sich bereits wieder verzogen hatte. Im ersten Moment jagt einem das doch einen gehörigen Schrecken ein, wenn da plötzlich einige Meter vor einem ein Schwarzbär den Weg kreuzt und man abseits der Zivilisation und den nächsten Menschen ist. Er hat sich aber wohl ohne mich zu bemerken verzogen.
Später hab ich dann auf dem Weg zum Cap Gaspé noch Helen und Maike wieder getroffen, die dort auf einen anderen Bären warteten der sich in einem Gebüsch an Beeren genüsslich tat. Ich hatte keine Lust zu warten und bin dann weiter zum Kap. Auf dem Rückweg warteten beim gleichen Gestrüpp eine Traube Flip-Flop Touristen und einer dieser Idioten war beinahe auf dem Weg ins Gebüsch zu klettern bevor seine Frau ihn doch noch überzeugen konnte das besser sein zu lassen.
Nachdem sich alle verzogen hatten, konnte ich den vermutlich noch jungen Bären aus halbwegs sicherer Distanz dann noch vor die Linse kriegen. Leider fehlte, wie so oft heute, das Teleobjektiv...

Die Stachelschweine auf den Wiesen rund um die Leuchttürme waren am Gras oder sonstige Kräuter fressen und liessen sich ohne jede Scheu ablichten. Entweder sind die Viecher generell nicht scheu, oder sonst schon total an die Touristen gewöhnt.


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