Die Fähre von Les Escoumines nach Trois Pistoles legt um 15 Uhr ab, drum blieb mir noch genug Zeit in Chicoutimi die beiden vom Lonely Planet empfohlenen Museen zu suchen. Praktischerweise waren die von der Jugendherberge aus zu Fuss zu erreichen, öffneten aber erst gegen 10 Uhr.
Das „Petite Maison blanche“ war aber auch von aussen einen Anblick wert, insbesondere mit der Tanzgruppe im dazugehörigen Park. Die nahmen einen Film auf, wohl für irgendein Fitnessvideo. Bei gefühlten 5°C mit einem eisigen Wind war das sicher nicht nur Vergnügen...
Der Park der ehemaligen Papier- und Zellulosefabrik war auch ohne Öffnungszeiten und Eintritt zu besichtigen. Die Fabrikhallen sind inzwischen mehrheitlich Ruinen, da in den 1940ern alles verwertbare Metall herausgerissen wurde. Dank einigen Exponaten und teilweise wiederhergestellten Transportbahnen für die per Fluss angelieferten Baumstämme kann man sich aber ganz gut vorstellen wie es dort zu und hergegangen ist. Unter anderem sieht man einen riesigen Haufen Sägemehl der noch aus der aktiven Zeit stammt.
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