Montag, 24. September 2012

Kouchibouguac Nationalpark, Shediac, Moncton

Kouchibouguac Nationalpark

Zur Abwechslung wollte ich einmal eher früh in einem Nationalpark ankommen um den Tag zu nutzen. Nach Aussage der Website und des Information Centers der Veloverleih noch offen, also genau das Richtige nach den vielen Wanderungen. Dumm nur, dass dann doch schon längst alles 'off-season' ist und entsprechend geschlossen. Immerhin war am Vormittag wunderschönes Wetter und im Hostel in Miramichi (The Officer's Quarters) wollte ich sowieso keine Sekunde länger als nötig bleiben.

Im Sommer wäre der Strand im Park sicher toll zum Baden, jetzt im September ist es dann zusammen mit dem Wind doch etwas zu frisch.


Shediac

Als im Nationalpark die Wolken aufzogen, bin ich weiter in Richtung Süden. Auf dem Weg nach Moncton habe ich noch kurz in Shediac halt gemacht, der selbsternannten Hauptstadt der Hummer. Ausser einer übergrossen Hummer-Figur gibt es dort eigentlich nichts zu sehen. Die Touristeninfo meinte zwar noch den Hafen, aber ausser einem grossen Parkplatz mit drei, vier Restaurants ist da nichts los. Und dafür soll man dann auch im Sommer noch zwei Dollar 'Maut' Zahlen... Die Restaurants waren zu dieser Jahreszeit aber selbstverständlich schon geschlossen. 



Moncton

In Moncton habe ich mich dank des Tipps von Jasmin ins C'Mon Inn Hostel begeben. Nach einem Spaziergang durch die Stadt war am Abend der Abschied von zwei Volunteers des Hostels auf dem Programm. Der Apéro endete in einer lustigen kleinen Party, die sich hauptsächlich um den 'Sexy and I know it'-Song in der Navy Ausgabe von LMFAO drehte. Im Gegensatz zum Sea Shack wo fast zwanghaft auf Party gemacht wurde, war es im C'Mon echt - und um elf der Nachtruhe zuliebe fertig (bzw. verlagerte sich dann in eine Bar).

Am Montag Vormittag habe ich mich dann den Magnetic Hill Park besucht. Angeblich gibts da einen so stark magnetischen Bereich, dass es ein Auto wieder den Berg hochziehen soll. Ich habs dann ausprobiert: Man muss mit dem Auto bis zu einem weissen Balken, der leicht am Hang ist, fahren, wenden, Gang 'rausnehmen und Weg von der Bremse. Der Magentismus soll einen dann zurück ziehen. Naja, ich bin dann zwar gerollt - aber logisch wenn ich leicht am Hang stehe und von der Bremse gehe...
Die fünf Dollar für den Versuch waren es jedenfalls nicht Wert. Ich dachte die wären für den ganzen Park, sonst hätte ich das gar nicht erst probiert.

Der Rest des Parks besteht aus einem Zoo (kostete nochmal 9.75$ Eintritt) und einem 'Fischerdorf'. Eigentlich hätte ich mir nach der Erfahrung mit dem Rigaer Zoo ja denken können, dass es hier wohl nicht besser ist, aber ich dachte, naja, ist ja Kanada, ein entwickeltes westliches Land. Aber das war zu naiv - die Tiere laufen in winzigen Gehegen im Kreis herum. Ich nehme mir daher nun fest vor nicht wieder in einen Zoo zu gehen von dem ich nicht im Voraus weiss, dass die Tiere wenigstens einigermassen Artgerecht gehalten werden.

Am Nachmittag wollte ich noch in einen Kletterpark, aber die haben Montags und Dienstags geschlossen. Stattdessen habe ich einen längeren Spaziergang zu einem Park etwas ausserhalb der Stadt gemacht und auf dem Rückweg den 'Chocolate River' besucht.

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